The Art of Mindpalacing

The Art of Mindpalacing

Das Potential deiner Vorstellungskraft
Von Natur aus besitzen wir Menschen eine gesunde Vorstellungskraft. Bei einigen ist sie ausgeprägter, als bei anderen, aber überall dennoch vorhanden.
Als Kinder kämpften wir mit unseren Freunden gegen Drachen, Monster und Aliens. Wir stellten uns die schönsten Schlösser und dunkelsten Abgründe vor. Das seltsame an all diesem: Scheinbar hat diese Fähigkeit eine unschöne Halbwertszeit, denn im Zuge des Erwachsenwerden verlieren wir die Lust am „So tun als ob“, dabei hilft uns Vorstellungskraft in unserem Alltag ungemein.
Als Erwachsene kämpfen wir natürlich nicht mehr mit Drachen, wir kämpfen mit viel realeren Dingen.
Einige davon betreffen uns selbst, wie zum Beispiel ein überzogenes Bankkonto oder ein Wasserschaden, andere kommen aus uns selbst heraus, wie etwa die Angst vor Spinnen oder die Fähigkeit selbstsicher aufzutreten.

Dissolve

Ich laufe durch die Flure aus Quarz,Blueprint-Section bis hin zum Raum der Cerebro aus X-Men nachepfudnen ist.
Der Raum hat keine Tür, kein Tor und die Plattform endet einfach in der Mitte.
Ein wenig kühler ist es hier, doch das hilft mir, mich zu konzentrieren.
Ich gehe hinein und schreite den Steg zur Hälfte ab.
Hinter mir betritt Dr. Manhatten den Ruam und bleibt kurz hinter dem Eingang stehen. Schweigend betrachtet er mich.
„There is something I am pondering“, sage ich drehe mich halb um und sehe die leuchtende Gestalt mich anschauen.
„What is it?“
„All this knowledge, this practice of learning it, what ma it be for?!“
Dr. Manhatten blickt mich direkt an: „It is the very way, that justifies theproess as well as the result“
Ich antworte: „My struggle remains to access all the knowledge I accumulated during my time here“
„This is your Mindpalace?!“ Er schaut verwirrt.
„But it remains solid in my mind“
„Then you gotta dissolve“, er lächelt und ich weiß, was er meint, obwohl ich es lage nicht mehr ausprobiert habe.
Langsam gehe ich zum Ende der Plattform und beginne mich zu konzentireren.
Der Raum um mich herum wird dunkler. 
Selbst ds Leuchten von Dr. Manhattens körper verblasst.
Ich springe gerade in die Luft und bleibe dort schweben.
Mein Gefühl sagt mir, dass ich mich in der Mitte der Kugel befinde.
Dissolve.
Ich versuche meine Sinnenseindrücke zu sensilibisieren und höre auf mein Unterbewusstsein ins Konstrukt des Mindpalce zu pressen.
Plötzlich löst sich ales auf.
Der Quarzboden, der Stahl der Kugel, mein Körper
Stattdessen falle ich durch mich selbst hindurch durch Bilder, Emotionen und Verknüpfungen, die locker verknüpft, doch so verbunden waren.
Ich war nur noch Bewusstsein mit dem Zugang zum Unterbewussten.
Nicht geordnet, nicht auf Suchanfrage, doch ich begann zu fühlen, dass es ein Ganzes ist, keine Zerstückelung von Dingen.
Mit einem Gefühl von Erleichterung fiel ich in traumlosen Schlaf.

Ein Mindpalace, was ist das?

Der junge Benedict Cumberbatch als SHERLOCK fällt in eine Art Trance und plötzlich sprechen seine Freunde in seinem Kopf mit ihm. Molly erzählt ihm, wie sich die Eigenschaften von Projektilen, aus nächster Nöhe abgefeuert, auf seinen Körper auswirken und sein Bruder Mycroft weißt ihn etwas unsanft auf nicht verarbeitete Erlebnisse aus seiner Kindheit hin.
Sie halten das für Utopie, für übertriebene filmische Mittel, für einen cineastischen Witz?
Zugegeben, so schick wie in der Serie sieht es nicht aus, aber es ist durchaus möglich.
 
Von Natur aus besitzen wir Menschen eine gesunde Vorstellungskraft. Bei einigen ist sie ausgeprägter, als bei anderen, aber überall dennoch vorhanden.
Als Kinder kämpften wir mit unseren Freunden gegen Drachen, Monster und Aliens. Wir stellten uns die schönsten Schlösser und dunkelsten Abgründe vor. Das seltsame an all diesem: Scheinbar hat diese Fähigkeit eine unschöne Halbwertszeit, denn im Zuge des Erwachsenwerden verlieren wir die Lust am „So tun als ob“; dabei hilft uns Vorstellungskraft in unserem Alltag ungemein.
Als Erwachsene kämpfen wir natürlich nicht mehr mit Drachen, wir kämpfen mit viel realeren Dingen.
Einige davon betreffen uns selbst, wie zum Beispiel ein überzogenes Bankkonto oder ein Wasserschaden, andere kommen aus uns selbst heraus, wie etwa die Angst vor Spinnen oder die Fähigkeit selbstsicher aufzutreten.
 
Behält ein Mensch seine Vorstellungskraft nennt man das gemeinhin einfach ein gutes Vorstellungsvermögen und es fließt in Bewerbungsschreiben selten mit mehr als einer Fußnote ein. Gute Vorstellungskraft können wir jedoch verwenden um unsere Träume bildhaft werden zu lassen und sie besser und sicherer verfolgen zu können. Wir können Lösungen zu Problemen sehen, anstatt sie nur zu denken. 
Menschen deren Vorstellungskraft über den Durchschnitt hinaus geht und sich von ihnen willentlich kontrollieren lässt, nennt man Eidetiker oder oft auch „Menschen mit photographischem Gedächtnis“, wobei der letzte Ausdruck nur einen Teil des Gebietes beleuchtet.
Doch was unterscheidet solche Menschen wirklich von jenen, die sich alles in Zahlen und Daten merken?
Sie haben eine bessere Verbindung zu ihrem Unterbewusstsein!
 
Es ist bekannt, dass das menschliche Unterbewusstsein eine fünf bis zehnmal schnellere Verarbeitungsgeschwindigkeit nutzen kann, als der Teil, den wir als Bewusstsein bezeichnen.
Das Unterbewusstsein arbeitet jedoch ungern mit Zahlen (es gibt auch da außergewöhnliche Menschen, aber die sind eher die Ausnahme). Der große Datenverkehr im Unterbewusstsein arbeitet mit Emotionen und Bildern.
Das hat den Hintergrund, dass in Zeiten in denen sich Bewusstsein und Unterbewusstsein bildeten niemand in Größenordnungen wie etwa „Herden von 400 oder 450 Büffeln“ dachte, sondern eher das Bild von „echt große Herde“ in seinem Kopf behielt.
Bis wir Menschen die Zeichen, Sprache, Schrift, Zahlen und alles was damit einhergeht erfanden, waren wir darauf angewiesen anderen unsere Bilder im Kopf zu beschreiben.